Wir bemühen uns Sie ständig auf aktuelle Änderungen in den Beurteilungskriterien, welche die Grundlage der MPU-Begutachtung darstellen, hinzuweisen.

Abstinenznachweis bei Alkoholproblematik:

Der alte Abstinenznachweis durch das Beibringen von Leber-Labowerte (GGT, GPT, GOT, ist nicht mehr ausreichend!

Statt dessen muss durch mehrfaches Urinscreening nachgewiesen werden, dass sich im Urin kein ETG befindet. (Abbauprodukt bei Alkoholkonsum, gleich welcher Art oder Menge).

Der beste Weg zu einem forensisch absicherten Abstinenznachweis ist ein Abstinenzvertrag mit einer amtlich zugelassenen Begutachtungsstelle. Der Zeitraum eines Vertrages  beträgt zwischen 6 Monate und einem Jahr. Dabei wird zu einem unvorhersehbaren Zeitpunkt 4 oder 6 Mal zur Urinabgabe geladen.

ETG lässt sich ebenfalls in den Haaren feststellen, jedoch nur abgesichert über einen Zeitraum von 3 Monaten. D.h. für Betroffene, die eventuell durch berufliche Gründe die Urinproben nicht erbringen können, dass sie durch hintereinander folgenden Haarproben ihre Abstinenz ebenfalls nachweisen können.